
«Hauptziel meiner Arbeit ist es, Armen zu helfen. Wer Hilfe benötigt, muss sie auch unbedingt erhalten.»
Gulnara Derbischewa (geb. 1968) ist Frauenrechtsaktivistin in einem der ärmsten Gebiete Kirgistans. Sie engagiert sich für die Hilfe arbeitsloser, verarmter und älterer Menschen im ländlichen Kirgistan durch ihre Arbeit mit zwei Fonds, die für viele zur Lebensader werden. Gulnara ist in Belangen der örtlichen Regierung und der Gemeinde aktiv und schaltet die Medien ein, um Aufmerksamkeit auf deren Probleme zu lenken. Sie ist auch unermüdliche Befürworterin der Räumung von Landminen in Grenzgebieten. Über 100 Zivilpersonen, auch aus ihrem Freundes- und Kollegiumskreis, kamen bereits durch Minen um.
In den letzten 10 Jahren war Gulnara Derbischewa auf einer Mission, den ländlichen Armen ihres Heimatlandes Kirgistan Frieden zu bringen und Chancen zu eröffnen. Sie arbeitet mit zwei Fonds, deren Ziel es ist, Armut zu überwinden, Bildung zu fördern und Rechte und Interessen der Menschen zu schützen, die am Rand extremer Armut leben.
Als geschäftsführende Direktorin der Insan-Leylek, einer NGO für ländliche Arme, arbeitslose Frauen, Jugendliche und Lehrkräfte, arbeitet sie für die Bildung einer Zivilgesellschaft in der Region. Da sie den dringenden Bedarf an Hilfe für die älteren Männer und Frauen vor Ort erkannte, war Gulnara daran beteiligt, den Babuschka-Adoptionsfonds nach Batken zu bringen. Diese NGO bietet soziale Unterstützung und Hilfe durch ein Programm, das Sponsoren/-innen sucht, um in extremer Armut lebende Babuschkas (Großmütter) und Deduschkas (Großväter) zu adoptieren.
Gulnara ist auch leidenschaftliche Verfechterin der Räumung der gefährlichen Landminen, die noch in Grenzgebieten vergraben sind. Diese Minen wurden von usbekischen Soldaten 1999 und 2000 gelegt, nachdem 300 Kämpfer versucht hatten, das Ferghana-Tal zu besetzen. In einem verminten Gebiet gibt es zwei oder drei Minenexplosionen pro Monat. Gulnara hat zehn Kollegen/-innen entlang der usbekisch-kirgisischen Grenze durch Explosionen dieser tödlichen Waffen verloren. Mit der Unterstützung der örtlichen Behörden, der Regierung, der lokalen Bauern- und Bürgerschaft und der Weltgemeinschaft lenkt sie erfolgreich die öffentliche Aufmerksamkeit auf dieses gefährliche, das Land plagende Problem. “Es gab echte Schwierigkeiten, als lokale Behörden während der Überwachung der Wahlen Druck auf mich ausübten und körperliche Gewalt androhten”, erinnert sich Gulnara. “Als ich zusammen mit den Angestellten der Grenzposten entlang der verminten Felder ging, ohne zu wissen, wo die Minen vergraben waren – das war schwierig.”
Als geschäftsführende Direktorin der Insan-Leylek, einer NGO für ländliche Arme, arbeitslose Frauen, Jugendliche und Lehrkräfte, arbeitet sie für die Bildung einer Zivilgesellschaft in der Region. Da sie den dringenden Bedarf an Hilfe für die älteren Männer und Frauen vor Ort erkannte, war Gulnara daran beteiligt, den Babuschka-Adoptionsfonds nach Batken zu bringen. Diese NGO bietet soziale Unterstützung und Hilfe durch ein Programm, das Sponsoren/-innen sucht, um in extremer Armut lebende Babuschkas (Großmütter) und Deduschkas (Großväter) zu adoptieren.
Gulnara ist auch leidenschaftliche Verfechterin der Räumung der gefährlichen Landminen, die noch in Grenzgebieten vergraben sind. Diese Minen wurden von usbekischen Soldaten 1999 und 2000 gelegt, nachdem 300 Kämpfer versucht hatten, das Ferghana-Tal zu besetzen. In einem verminten Gebiet gibt es zwei oder drei Minenexplosionen pro Monat. Gulnara hat zehn Kollegen/-innen entlang der usbekisch-kirgisischen Grenze durch Explosionen dieser tödlichen Waffen verloren. Mit der Unterstützung der örtlichen Behörden, der Regierung, der lokalen Bauern- und Bürgerschaft und der Weltgemeinschaft lenkt sie erfolgreich die öffentliche Aufmerksamkeit auf dieses gefährliche, das Land plagende Problem. “Es gab echte Schwierigkeiten, als lokale Behörden während der Überwachung der Wahlen Druck auf mich ausübten und körperliche Gewalt androhten”, erinnert sich Gulnara. “Als ich zusammen mit den Angestellten der Grenzposten entlang der verminten Felder ging, ohne zu wissen, wo die Minen vergraben waren – das war schwierig.”
Insan-Leylek
Babushka Adoption Fund (Babuschka-Adoptionsfonds)
Babushka Adoption Fund (Babuschka-Adoptionsfonds)
Zentralasien und der Mittlere Osten | Kirgisistan
