
«Jeden Gebrauch von Waffen zu verbieten – das ist es, was Frauen fordern müssen.»
Aischat Magomedowa (geboren 1948) machte 1968 ihren Abschluss am Medizinischen Institut von Dagestan. 1994 verließ sie ihre Stellung als Abteilungsleiterin am Krankenhaus der Republik und widmete sich ausschließlich zivilgesellschaftlichen Aktivitäten. Mit Unterstützung der lokalen Behörden und der Soros-Stiftung schuf sie ein kostenloses Krankenhaus und ein Rehabilitationszentrum für Frauen und Kinder im Rahmen der NGO Liga zum Schutz von Mutter und Kind (LZMR), die sie 1993 gründete. Sie ist Autorin mehrerer Bücher über die Folgen von Gewalt und Krieg in der Kaukasusregion.
Kinder sind die unschuldigen Opfer der manipulatorischen Machenschaften in der Politik, der Strategien der Generäle und der Unterstellungen der politischen Technokratie. Verletzlich und wehrlos, sind sie die Ersten, die unter den Irrungen der Geschichte leiden.
Es ist unmöglich zu wissen, was das Schicksal der zwölfjährigen Amina gewesen wäre, wenn ihr nicht einige gute Menschen den Weg nach Dagestan zur Organisation, bei der Aischat Magomedowa arbeitet, gezeigt hätten. Amina lächelte nicht, sie sprach nicht, sie hatte alle Lust am Leben verloren. Selbst die Psyche eines Erwachsenen wäre unter dem, was das Kind erlebt hatte, zusammengebrochen. Amina war zwölf, als der russisch-tschetschenische Krieg (1994 – 1999) alle ihre Verwandten tötete – ihre Mutter, ihren Vater und ihren Onkel. Als die Überreste ihrer Angehörigen nach Hause gebracht wurden, hatte das Mädchen einen fürchterlichen Anblick: die abgetrennten Köpfe der Menschen, die ihr am nächsten standen. Danach fiel sie in Ohnmacht. Nachdem sie zu sich kam, sprach und lächelte sie nie wieder. Sie lief fort aus Tschetschenien, fort vom Horror, aber sie konnte nie vor ihren furchtbaren Erinnerungen davonlaufen. Schließlich fand sie Zuflucht in Dagestan bei der NGO Liga zum Schutz von Mutter und Kind. Lange Zeit konnte sich Amina nicht an die Menschen gewöhnen, die viel lachten und sprachen. Während der vier Jahre, die sie bei LZMR verbrachte, nahm sie an einem psychologischen Therapieprogramm teil. Die Ärzte/-innen und Psychologen/-innen taten ihr Bestes, um das Mädchen zurück ins Leben zu bringen; sie gaben ihr all ihre Zärtlichkeit und Fürsorge. Aischat Magomedowa nahm das Mädchen mit zu sich nach Hause und wurde ihre zweite Mutter. Es brauchte Jahre, bis Amina aufs Neue lernte zu lächeln und das Leben zu genießen, aber Aischats Bemühungen zeigten Erfolg und das Mädchen überwand allmählich ihren tiefen seelischen Schock.
Es ist unmöglich zu wissen, was das Schicksal der zwölfjährigen Amina gewesen wäre, wenn ihr nicht einige gute Menschen den Weg nach Dagestan zur Organisation, bei der Aischat Magomedowa arbeitet, gezeigt hätten. Amina lächelte nicht, sie sprach nicht, sie hatte alle Lust am Leben verloren. Selbst die Psyche eines Erwachsenen wäre unter dem, was das Kind erlebt hatte, zusammengebrochen. Amina war zwölf, als der russisch-tschetschenische Krieg (1994 – 1999) alle ihre Verwandten tötete – ihre Mutter, ihren Vater und ihren Onkel. Als die Überreste ihrer Angehörigen nach Hause gebracht wurden, hatte das Mädchen einen fürchterlichen Anblick: die abgetrennten Köpfe der Menschen, die ihr am nächsten standen. Danach fiel sie in Ohnmacht. Nachdem sie zu sich kam, sprach und lächelte sie nie wieder. Sie lief fort aus Tschetschenien, fort vom Horror, aber sie konnte nie vor ihren furchtbaren Erinnerungen davonlaufen. Schließlich fand sie Zuflucht in Dagestan bei der NGO Liga zum Schutz von Mutter und Kind. Lange Zeit konnte sich Amina nicht an die Menschen gewöhnen, die viel lachten und sprachen. Während der vier Jahre, die sie bei LZMR verbrachte, nahm sie an einem psychologischen Therapieprogramm teil. Die Ärzte/-innen und Psychologen/-innen taten ihr Bestes, um das Mädchen zurück ins Leben zu bringen; sie gaben ihr all ihre Zärtlichkeit und Fürsorge. Aischat Magomedowa nahm das Mädchen mit zu sich nach Hause und wurde ihre zweite Mutter. Es brauchte Jahre, bis Amina aufs Neue lernte zu lächeln und das Leben zu genießen, aber Aischats Bemühungen zeigten Erfolg und das Mädchen überwand allmählich ihren tiefen seelischen Schock.
Liga zaschchity matieri i rebionka (LZMR) (Liga zum Schutz von Mutter und Kind)
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