
«Versuche hartnäckig zu sein und weiter zu arbeiten, lass dich nicht entmutigen, wenn Leute nein sagen. Vertraue darauf, dass du etwas erreichen kannst.»
Dr. Annie Sasco (geboren 1951) ist eine französische Ärztin und bekannte Epidemiologin. Öffentliche Gesundheitspflege war eine Berufung, die sie als Kind wählte. Nach dem Medizinstudium und der Ausbildung in Öffentlicher Gesundheit (zwei Master-Abschlüsse und die Promotion in Öffentlicher Gesundheit und Epidemiologie in Harvard) betrieb Annie ihre Forschung zu Tabak und verschiedenen Krebsformen, die entscheidend wurde zum Nachweis von Zusammenhängen zwischen Rauchen und Brustkrebs. Obwohl die Arbeit ihr Feinde/-innen in der Tabakindustrie und Kritik von vielen Seiten beschert hat, gibt sie nicht auf.
Annie Sasco wuchs in einer traditionellen baskischen Familie auf, wo sie ihren Kampf begann zu beweisen, dass Frauen “mindestens so gut wie Männer sein können, obwohl sie in vielen Teilen der Welt, auch in Frankreich, nicht die gleiche Anerkennung erhalten”. Mit vier Jahren wusste sie, dass sie Ärztin sein wollte. Mit zwölf war ihr klar, dass sie für die Weltgesundheitsorganisation arbeiten würde. Ihr Ziel war, der größtmöglichen Zahl von Menschen auf der ganzen Welt zu helfen, was sie auch erreicht hat, aber unter beträchtlichen persönlichen Opfern. “[Nicht in die klinische Praxis zu gehen] war eine schwierige Entscheidung, da mir die Bestätigung durch zufriedene Patienten/-innen bis heute fehlt. Statistiken vermitteln nicht dieses warme Gefühl.”
Sie ist Mitbegründerin eines Fair-Trade-Cafés in Frankreich und auch im Schulbereich aktiv, wo sie kürzlich eine Studie zu Jugendlichen und Rauchen anleitete. Sie identifiziert sich stark mit Frauenthemen, besonders da ihre auf Brustkrebs fokussierte Forschung Sensibilität für weibliche Belange erfordert. Die Fakten, die sie motivieren, sind einfach: 10 Millionen neue Krebsfälle pro Jahr. Ihre Taktik ist, wissenschaftliche Information verständlich zu machen und an Regierungsorganisationen und Öffentlichkeit zu vermitteln. Sie fürchtet sich nicht, Grenzen zu überschreiten, ob zwischen Wissenschaft und klinischer Praxis oder allgemeiner Bevölkerung und Information; sie sieht sich als eine Art Übersetzerin. Aber die Gratwanderung ist nicht leicht: Wissenschaftliche Kollegen/-innen kritisieren ihre Nähe zu den Aktivisten/-innen, während diese ihr vorwerfen, zu traditionell und nicht nah genug an ihren Projekten zu sein!
Information, die Vermittlung von epidemiologischem Wissen, ist das Mittel, Wissenschaft in Prävention zu übersetzen. Einen klaren Bedarf für Annies Arbeit gibt es sowohl in China wie auch in Afrika, wo Zigarettenverkäufe steigen.
Sie ist Mitbegründerin eines Fair-Trade-Cafés in Frankreich und auch im Schulbereich aktiv, wo sie kürzlich eine Studie zu Jugendlichen und Rauchen anleitete. Sie identifiziert sich stark mit Frauenthemen, besonders da ihre auf Brustkrebs fokussierte Forschung Sensibilität für weibliche Belange erfordert. Die Fakten, die sie motivieren, sind einfach: 10 Millionen neue Krebsfälle pro Jahr. Ihre Taktik ist, wissenschaftliche Information verständlich zu machen und an Regierungsorganisationen und Öffentlichkeit zu vermitteln. Sie fürchtet sich nicht, Grenzen zu überschreiten, ob zwischen Wissenschaft und klinischer Praxis oder allgemeiner Bevölkerung und Information; sie sieht sich als eine Art Übersetzerin. Aber die Gratwanderung ist nicht leicht: Wissenschaftliche Kollegen/-innen kritisieren ihre Nähe zu den Aktivisten/-innen, während diese ihr vorwerfen, zu traditionell und nicht nah genug an ihren Projekten zu sein!
Information, die Vermittlung von epidemiologischem Wissen, ist das Mittel, Wissenschaft in Prävention zu übersetzen. Einen klaren Bedarf für Annies Arbeit gibt es sowohl in China wie auch in Afrika, wo Zigarettenverkäufe steigen.
