Barbro Sundback (Finnland)


 

Peacewomen

«Ich wollte nie aufgeben und zynisch werden. Es ist besser mit anderen zusammenzuarbeiten und an die Zukunft zu glauben. Viel gesünder.»

Ihr ganzes Arbeitsleben lang hat Barbro Sundback an Politik und Frieden geglaubt und sie hält den Weg der Politik und der Demokratie für den einzig möglichen Weg, um Gerechtigkeit und Frieden zu erlangen. Als Gründungsmitglied mehrerer Friedensgruppen auf den Ålandinseln hat sie Åland auch international repräsentiert und ist nicht nur ein respektiertes und bekanntes Mitglied des Parlaments, sondern auch dessen Präsidentin. Sie ist Vorstandsvorsitzende des Friedensinstituts der Ålandinseln, das 1992 von der Ålands- Friedensgesellschaft gegründet wurde, und Mitglied der Friedensgesellschaft Emmaus.

Barbro Sundback (geboren 1945) ist sei 1979 Mitglied des Parlaments. Sie ist auch stark engagiert in der Friedenserziehung und in friedensstiftenden Aktivitäten. Sie ist Vorstandsvorsitzende des Friedensinstituts der Ålandinseln, das 1992 von der Ålands-Friedensgesellschaft gegründet wurde. Das Institut arbeitet sowohl praktisch als auch theoretisch über Sicherheitspolitik, Minderheiten und Themen, die die Ostseerregion betreffen. Barbro ist auch Mitglied der Friedensgesellschaft Emmaus Åland, die Aktivitäten wie Demonstrationen und Kampagnen zur Konfliktvermeidung und -lösung organisiert.
Barbro sagt: “Das Engagement in der Friedensarbeit war für mich ein langer Prozess. Zuerst kam die Politik. Mir erschien damals die Gefahr eines atomaren Holocausts so beängstigend und so hoffnungslos. So kam ich in den 1980er Jahren zu den Friedensmärschen durch Europa und ich habe so viele verschiedene Menschen getroffen, die etwas für den Frieden tun wollten, anstatt die Schultern zu zucken und nichts zu tun. Ich wollte nicht zynisch werden. Es ist gesünder, Hoffnung zu haben. Mit der Zeit bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass das Wichtigste der Prozess des gemeinsamen Handelns sei. Das größte Hindernis für den Frieden ist die Vorstellung, dass der Krieg irgendwie unvermeidlich sei. Dieses Konzept ist in den patriarchalischen Strukturen unserer Gesellschaft eingebaut und die Menschen, die es hochhalten, sind vermutlich die, die selbst bereit sind, Gewalt einzusetzen, um ihre Ziele zu erreichen. Wenn man daran glaubt, dass Gewalt eine Lösung sei, dann wird sie eine.”

Ålands fredsinstitut (Peace Institute of the Åland Islands – Friedensinstitut der Ålandinseln)
Emmaus Åland (Peace Association-Emmaus) (Friedensgesellschaft Emmaus Åland)
Finnish Music Information Center (FIMIC) (Finnisches Musik-Informationszentrum)
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