Kathy Galloway (Grossbritannien und Nordirland)


 

«Die Kluft zwischen unseren Sehnsüchten und Ansprüchen und unserem tatsächlichen Leben kann sehr schmerzhaft und enttäuschend sein, zumal wenn unsere Spiritualität unbenannt, unerkannt und ungeliebt bleibt.»

Kathy Galloway ist eine angesehene Theologin und Leiterin der Iona-Gemeinschaft und blickt auf viele Jahre akademischer Tätigkeit und Gemeinwesenarbeit zurück. Sie lebt als alleinerziehende Mutter von drei Kindern in Schottland und arbeitet seit zwanzig Jahren für spirituelle und kulturelle Entwicklung. Sie ist mit einer Vielzahl lokaler und globaler Organisationen verbunden, darunter auch christlich-ökumenische Zentren und andere soziale Organisationen. Sie hat ihre Bemühungen auf Fragen der Geschlechtergleichstellung, Armut und der interreligiösen sowie interkulturellen Verständigung konzentriert.

Kathy Galloway ist Wissenschaftlerin, Feministin, Theologin und Sozialarbeiterin, Schriftstellerin und Organisatorin von Workshops zur Entwicklung kultureller und spiritueller Werte. Sie ist anerkannte Beraterin zahlreicher internationaler Körperschaften wie dem Weltkirchenrat. Kathy hat sich als Lebensziel die Förderung der spirituellen und kulturellen Verständigung gesetzt. Sie glaubt, dass diese Zielvorstellung von ihrem starken christlichen Glauben an einen “Gott des Handelns” kommt. Als Kathy kürzlich an die Mitglieder der Iona-Gemeinschaft über die Folgen des Tsunami im Dezember 2004 schrieb, erklärte sie ihr Verständnis von Gott und ihre Beziehung zu ihm mit folgenden Worten: “Wenn ich eine Beschreibung wählen sollte für den Gott, den ich von ganzem Herzen liebe, dann wäre es diese: Gott ist das Leben des Lebens. Meine Liebe zum Leben des Lebens drückt sich meist auf zwei Arten aus. Die eine ist eine Art wortloser Dankbarkeit, Wertschätzung und Achtsamkeit, die für mich Gebet ist. ‘Das Wenden eines Blattes in der Morgensonne und der Kloß in unserem Hals drängt uns auf die Knie und ins Gebet’, wie die Dichterin Yvonne Morland es ausdrückte. Die andere ist meine sehr menschliche und fehlbare Anstrengung, Menschen zu lieben, gerecht zu handeln, im Strom des Lebens zu leben. Der Glaube an Gott ist für mich ein Handeln und nicht eine Behauptung.”

Scottish Churches Council (Kirchenrat der Schottischen Kirchen)
Church Action on Poverty (Aktion Kirche gegen Armut)
Joseph Rowntree Foundation (Joseph-Rowntree-Stiftung)
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