«Ich versuche selbst ein Beispiel zur Erziehung und zur Anregung der Kinder und ihrer Eltern zu sein. Die Kraft des Wissens ist groß und ich hoffe, dass ich die Armut in meinem Dorf durch Wissen verringern kann.»
Ma Xinlan begann 1971 ihre Karriere als Lehrerin. Seit 1985 ist sie die Schulleiterin der Weizhou Hui Grundschule für Frauen. Zusammen mit fünf anderen Lehrerinnen und Lehrern gründete sie die Schule, ein bedeutsamer Schritt in einer Region, die erst allmählich den Frauen Bildung ermöglicht, besonders denen aus nationalen Minderheiten.
Ma Xinlan wurde 1952 in Weizhou im Landkreis Tongxin in der Autonomen Region Ningxia in eine muslimische Familie hineingeboren. Den örtlichen Bedingungen und Bräuchen entsprechend, war es schwierig für Mädchen, die Schule zu besuchen. Aber das Erscheinen einer jungen Lehrerin änderte Mas Schicksal. Sie ging nicht nur zur Schule, sie beschloss auch Lehrerin zu werden. 1965 vollendete sie ihre Grundschulbildung. Zu dieser Zeit hatten nur vier Mädchen in der Gemeinde die Grundschule abgeschlossen. Ma wurde mit ausgezeichneten Ergebnissen in der Mittelschule des Landkreises Tongxin angenommen. Da jedoch die Dörfer in der armen Bergregion, in der sie lebte, von der Kulturrevolution beeinflusst wurden, musste sie trotzdem die Schule verlassen und sie gegen die arme “Gelbe Erde” zu Hause eintauschen. Glücklicherweise führte ihr starker Wille zu Lehren dazu, dass sie 1971, als Stellen im Landkreis vorhanden waren, eine Anstellung als Dorflehrerin bekam. In dem Jahr wurde sie 19 Jahre alt.
1985 wurde die Weizhou Hui Frauen-Grundschule, die 30 Jahre zuvor aufgelöst worden war, unter der Federführung von gläubigen Menschen im Ort und der Schulbehörde wiedereröffnet. Ma, die 14 Jahre Lehrerfahrung hatte, wurde die Aufgabe der Schulleitung übertragen, ein wichtiger Schritt in einer Region, die bekannt ist für ihre schlechten Bildungsstandards bei Minderheitenfrauen. Der Prozentsatz muslimischer Mädchen, die die Schule besucht hatten, war unter 20 Prozent und der Anteil derer, die die Schule nach der vierten oder fünften Klasse beendet hatten, lag bei 80 Prozent. Viele Jahre lang beriet Ma die Schülerinnen und überzeugte sie davon zu bleiben und ihre Bemühungen zahlten sich aus: Der Prozentsatz stieg auf 98 Prozent und 95 Prozent blieben auch in der Schule. Mädchen erhielten außerdem Berufsausbildungen. Für Ma ist dies eine Arbeit der Liebe.
1985 wurde die Weizhou Hui Frauen-Grundschule, die 30 Jahre zuvor aufgelöst worden war, unter der Federführung von gläubigen Menschen im Ort und der Schulbehörde wiedereröffnet. Ma, die 14 Jahre Lehrerfahrung hatte, wurde die Aufgabe der Schulleitung übertragen, ein wichtiger Schritt in einer Region, die bekannt ist für ihre schlechten Bildungsstandards bei Minderheitenfrauen. Der Prozentsatz muslimischer Mädchen, die die Schule besucht hatten, war unter 20 Prozent und der Anteil derer, die die Schule nach der vierten oder fünften Klasse beendet hatten, lag bei 80 Prozent. Viele Jahre lang beriet Ma die Schülerinnen und überzeugte sie davon zu bleiben und ihre Bemühungen zahlten sich aus: Der Prozentsatz stieg auf 98 Prozent und 95 Prozent blieben auch in der Schule. Mädchen erhielten außerdem Berufsausbildungen. Für Ma ist dies eine Arbeit der Liebe.
Weizhou Hui Women´s Primary School (Weizhou Hui Frauen-Grundschule)
Ostasien | China
