
«Wenn ein Mensch arm ist, ist er nicht frei, denn er hat keine Wahl, sondern nur das, was er hat. »
Pura Sumangil wurde 1941 in der Provinz Nueva Ecija geboren. Sie kam 1970 nach Abra, um vom örtlichen Bischof zur Pastoralreferentin geweiht zu werden, und ist geblieben. In ihren 35 Jahren in Abra war sie Lehrerin, Beraterin, Gemeindeorganisatorin und Gemeindeleiterin, alles Tätigkeiten die unter ihre Arbeit für Frieden und gute Regierungsführung fallen. 1986 war sie Mitgründerin des CCAGG, eine NGO für wirtschaftliche Emanzipierung, Regierungsüberwachung, Empowerment und die Förderung der zivilgesellschaftlichen Verantwortung. 1997 erhielt sie den Aurora-Aragon-Quenzon-Friedenspreis.
Pura ist überzeugt, dass Menschen immer zueinander finden und ihre Differenzen beilegen können und dass Frieden und gute Regierungsführung die Lösung der Probleme von Abra, ihrer adoptierten Provinz, und des ganzen Landes sind. Sie ist ebenso überzeugt, dass Konflikte an der Basis gelöst werden können, wenn das Volk durch Rückmeldung und Dialog einbezogen wird. Nach den leicht gewonnenen Wahlen 1986 arbeitete sie, damals Volontärin der Nationalen Bewegung für Freie Wahlen (NAMFREL), mit anderen gleichgesinnten Bürgern/-innen an der Gründung der CCAGG. Die örtlichen Gremien begrüßten nicht sonderlich die Überwachung ihrer Arbeit durch Privatpersonen und Pura erhielt Todesdrohungen, aber die Gruppe fuhr fort, durch die Wachsamkeit einzelner Bürger/-innen Bestechung und Korruption aufzudecken.
In ihrer Arbeit mit dem Stamm der Tingguian in den späten 1980er Jahren engagierte sie sich für den Wiederaufbau kriegsgeplagter Gemeinden in den Hochländern. Sie war Mit-Einberufende der Kommission für Nationale Vereinigung, (dem heutigen Büro des Präsidentenberaters für den Friedensprozess, OPAPP), die sie zu den kommunalen Unruhen in Abra und der Autonomen Region Cordillera zu Rate zog. Sie stand heimkehrenden Rebellen/-innen in Abra und Cordillera bei, verband sie mit Regierungsbüros, Geldgebern/-innen und NGOs für ihre Entwicklungsprojekte und für Stipendienprogramme für ihre Kinder. Pura arbeitet zusammen mit regionalen, nationalen und internationalen Organisationen wie dem UN-Entwicklungsprogramm (UNDP), Transparency International, dem Nationalen Friedensrat, dem Cordillera Friedensforum, NAMFREL und örtlichen Gremien in Abra, die sich für Frieden und gute Regierungsführung einsetzen. Sie referierte auf internationalen Konferenzen in Den Haag, Bangkok und New York und ist Mitglied des Ältestenrats von Abra, der Friedensgespräche zwischen kriegführenden Politikern/innen ermöglicht.
In ihrer Arbeit mit dem Stamm der Tingguian in den späten 1980er Jahren engagierte sie sich für den Wiederaufbau kriegsgeplagter Gemeinden in den Hochländern. Sie war Mit-Einberufende der Kommission für Nationale Vereinigung, (dem heutigen Büro des Präsidentenberaters für den Friedensprozess, OPAPP), die sie zu den kommunalen Unruhen in Abra und der Autonomen Region Cordillera zu Rate zog. Sie stand heimkehrenden Rebellen/-innen in Abra und Cordillera bei, verband sie mit Regierungsbüros, Geldgebern/-innen und NGOs für ihre Entwicklungsprojekte und für Stipendienprogramme für ihre Kinder. Pura arbeitet zusammen mit regionalen, nationalen und internationalen Organisationen wie dem UN-Entwicklungsprogramm (UNDP), Transparency International, dem Nationalen Friedensrat, dem Cordillera Friedensforum, NAMFREL und örtlichen Gremien in Abra, die sich für Frieden und gute Regierungsführung einsetzen. Sie referierte auf internationalen Konferenzen in Den Haag, Bangkok und New York und ist Mitglied des Ältestenrats von Abra, der Friedensgespräche zwischen kriegführenden Politikern/innen ermöglicht.
Concerned Citizens of Abra for Good Government (CCAGG) (Besorgte Bürger für Gute Regierungsführung) Transparency and Accountability Network (Tr-Ac Net) (Netzwerk für Transparenz und Verantwortung) Cordillera Women’s Network for Peace and Development (Frauen Friedens- und Entwicklungsnetzwerk)
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