«Erkenne Ungerechtigkeit: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg – diese Maxime haben mein Leben bestimmt.»
1920 als Tochter politisch engagierter Juden in Wien geboren, floh Irma Schwager 1938 nach Belgien und später nach Frankreich. Sie entkam aus einem Lager und trat dem Widerstand bei. Diese Erfahrung hat sie zur Friedensarbeit geführt. Die besondere Betroffenheit der Frauen durch Kriege hat sie zu einer Kämpferin für die Unabhängigkeit von Frauen und gegen strukturelle Gewalt gemacht. Nach der Befreiung Österreichs vom Faschismus kehrte sie zurück und engagierte sich in der Internationalen Demokratischen Frauenföderation. Sie kämpft für die Umsetzung der Ziele der UN-Frauenkonferenz und für Abrüstung.
Irma hört sich im Radio die Rede der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek an. Sie will genau hören, was Jelinek zu sagen hat. Das ist Irma: immer interessiert, engagiert, informiert und aufmerksam verfolgt sie aktuelle wie vergangene Ereignisse.
1920 als Tochter jüdischer Eltern geboren, erlebte sie in Wien Pogrome, bei denen Juden/-innen aufgegriffen wurden. Als 1938 die ersten Transporte in das KZ-Dachau begannen, floh Irma. Ihre Eltern, die Kleinhändler waren, blieben in Wien und kamen wie zwei ihrer Brüder während der Shoah ums Leben. Irma blieb in Belgien, wo sie sich illegal einer Gruppe politischer Emigranten/-innen anschloss. Sie lernte, “dass du nicht nur Opfer bist. Du kannst dich nicht nur widersetzen, du musst es auch.” Mit dem Einmarsch der Deutschen im Mai 1940 wurde ihre Situation zu gefährlich. Sie floh nach Frankreich und wurde in einem Lager inhaftiert, konnte aber mit Hilfe der französischen Widerstandsbewegung entkommen. Damit begann ihr täglicher politischer Widerstand. Österreicher/-innen bildeten eine eigene Gruppe. 1943 brachte Irma eine Tochter zur Welt und erlebte die Solidarität ihrer französischen Kameraden/-innen: “Ich hätte sechs Kinder einkleiden können.” Sie setzte ihren Widerstand fort und transportierte im Kinderwagen Flugblätter. “Das war wunderbar unauffällig”, aber lebensgefährlich.
Nach der Befreiung Österreichs vom Faschismus engagierte sie sich in der Internationalen Demokratischen Frauenföderation, die sich für die Gleichberechtigung von Frauen, Entwicklung, Frieden, Abrüstung und die Umsetzung der Ziele der Frauenkonferenz der Vereinten Nationen einsetzt. Als Zeitzeugin bringt sie der jüngeren Generation bei, früh genug “Nein” zu sagen und sich dem Unrecht zu widersetzen. “Es sieht so aus, als würdest du dich in Gefahr bringen, wenn du aktiv wirst. Aber das stimmt nicht. Du lernst, den Gefahren zu begegnen und erlebst Solidarität.”
1920 als Tochter jüdischer Eltern geboren, erlebte sie in Wien Pogrome, bei denen Juden/-innen aufgegriffen wurden. Als 1938 die ersten Transporte in das KZ-Dachau begannen, floh Irma. Ihre Eltern, die Kleinhändler waren, blieben in Wien und kamen wie zwei ihrer Brüder während der Shoah ums Leben. Irma blieb in Belgien, wo sie sich illegal einer Gruppe politischer Emigranten/-innen anschloss. Sie lernte, “dass du nicht nur Opfer bist. Du kannst dich nicht nur widersetzen, du musst es auch.” Mit dem Einmarsch der Deutschen im Mai 1940 wurde ihre Situation zu gefährlich. Sie floh nach Frankreich und wurde in einem Lager inhaftiert, konnte aber mit Hilfe der französischen Widerstandsbewegung entkommen. Damit begann ihr täglicher politischer Widerstand. Österreicher/-innen bildeten eine eigene Gruppe. 1943 brachte Irma eine Tochter zur Welt und erlebte die Solidarität ihrer französischen Kameraden/-innen: “Ich hätte sechs Kinder einkleiden können.” Sie setzte ihren Widerstand fort und transportierte im Kinderwagen Flugblätter. “Das war wunderbar unauffällig”, aber lebensgefährlich.
Nach der Befreiung Österreichs vom Faschismus engagierte sie sich in der Internationalen Demokratischen Frauenföderation, die sich für die Gleichberechtigung von Frauen, Entwicklung, Frieden, Abrüstung und die Umsetzung der Ziele der Frauenkonferenz der Vereinten Nationen einsetzt. Als Zeitzeugin bringt sie der jüngeren Generation bei, früh genug “Nein” zu sagen und sich dem Unrecht zu widersetzen. “Es sieht so aus, als würdest du dich in Gefahr bringen, wenn du aktiv wirst. Aber das stimmt nicht. Du lernst, den Gefahren zu begegnen und erlebst Solidarität.”
Europa | Oesterreich
