
«Wir müssen einen anderen Weg finden, uns im Konflikt zu engagieren und versuchen, unsere Konflikte zu lösen, ohne uns gegenseitig zu verletzen. »
Der Aktivismus von Ana Theresia Hontiveros-Baraquel (geboren 1966) hat sich im Lauf des Kampfes ständig weiterentwickelt. Ihre Reise hat sie an viele Fronten gebracht, wo sie verschiedene Rollen gespielt hat: Als Studentenführerin hat sie während der Zeit des Kriegsrechts im “Parlament der Straßen” gearbeitet, als Friedensaktivistin Friedenszonen errichtet, mit der bewaffneten Linken am Friedenstisch verhandelt; heute setzt sie sich als Gesetzgeberin mit dem Staat von innen auseinander. Sie glaubt, anhaltender Frieden könne nur durch soziale, wirtschaftliche und politische Reform erreicht werden.
Man sagt, eine Krise hole in der Regel das Beste aus einem Menschen heraus. Das trifft besonders auf Risa Hontiveros-Baraquel zu, deren Aktivismus während der Zeit der Marcos-Diktatur auf den Philippinen entfacht wurde. Das Land steckte in tiefer sozialer und politischer Aufruhr und Risa wuchs als Studentenführerin und Gründungsmitglied der Christlichen Studierendenallianz zu einer angesehenen Figur der Bewegung gegen die Diktatur heran. Risa sieht sich selbst als Kind verschiedener Denkrichtungen, inspiriert von den Ideen Gandhis und Paolo Freires, der aktiven Gewaltfreiheit und der lateinamerikanischen Befreiungstheologie. Das Leben durch diese Brille betrachtend, ist Risa sicher, dass in der philippinischen Gesellschaft fundamentale Veränderungen nötig sind. Sie ist aber fest davon überzeugt, dass diese nicht durch den bewaffneten Kampf, sondern mit friedlichen Mitteln erreicht werden müssen.
Schon als Kind ekelte sich Risa vor körperlicher Gewalt, daher ihre progressive, aber pazifistische Haltung als Aktivistin. Wenn sie lokalen Gemeinschaften hilft, Friedenszonen in den Dörfern des Archipels zu errichten, dann unterstreicht sie die Gräueltaten, die staatliche wie nicht-staatliche Akteure anderen angetan haben und die wiederum in ein Kreislauf der Gewalt führen. Risa propagiert einen eher ganzheitlichen Zugang zum Frieden, der sie dazu geführt hat, verschiedene formale und informelle Ansatzpunkte für Intervention zu suchen. Risa ist mit einem Polizisten verheiratet und Mutter von vier Kindern, Geschäftsführerin der Koalition für den Frieden und seit kurzem Abgeordnete der Akbayan-Partei der Bürgerbewegung im philippinischen Kongress. Durch die Friedensbewegung und den Einsatz von Friedensaktivisten und -aktivistinnen wie Risa, hat das Eintreten für den Frieden auf den Philippinen mit der Zeit die Dringlichkeit erreicht, die es verdient.
Schon als Kind ekelte sich Risa vor körperlicher Gewalt, daher ihre progressive, aber pazifistische Haltung als Aktivistin. Wenn sie lokalen Gemeinschaften hilft, Friedenszonen in den Dörfern des Archipels zu errichten, dann unterstreicht sie die Gräueltaten, die staatliche wie nicht-staatliche Akteure anderen angetan haben und die wiederum in ein Kreislauf der Gewalt führen. Risa propagiert einen eher ganzheitlichen Zugang zum Frieden, der sie dazu geführt hat, verschiedene formale und informelle Ansatzpunkte für Intervention zu suchen. Risa ist mit einem Polizisten verheiratet und Mutter von vier Kindern, Geschäftsführerin der Koalition für den Frieden und seit kurzem Abgeordnete der Akbayan-Partei der Bürgerbewegung im philippinischen Kongress. Durch die Friedensbewegung und den Einsatz von Friedensaktivisten und -aktivistinnen wie Risa, hat das Eintreten für den Frieden auf den Philippinen mit der Zeit die Dringlichkeit erreicht, die es verdient.
Coalition for Peace (Koalition für den Frieden)
Philippine Panel in Peace Negotiations with the National Democratic Front (NDFP) (Philippinisches Forum für Friedensgespräche mit der Nationalen Demokratischen Front)
Philippine Panel in Peace Negotiations with the National Democratic Front (NDFP) (Philippinisches Forum für Friedensgespräche mit der Nationalen Demokratischen Front)
Südostasien | Philippinen
