
«Der Krieg hat viele Probleme geschaffen. Er bringt Sittenlosigkeit und Armut mit sich. Der Krieg muss aufhören und alle Menschen sollten in Würde leben.»
Paw Lu Lu wurde 1948 in Tongu, Burma geboren. Obwohl sie nur die Grundschule beendete, bildete eine Freundin sie zur Krankenschwester aus, als sie in das Bundesland Karen zog. Als die Unterdrückung in Burma sich verschlimmerte, floh sie an die thailändische Grenze; seither kümmert sie sich um Patienten/-innen im Bezirk Sangklaburi, Provinz Kanchanaburi. Sie leitet das Baan Plod-Phai (Zufluchtshaus), das vom Staatlichen Frauenrat gegründet wurde und von der “Kirche Christi” und NGOs, die an der Grenze zwischen Thailand und Burma arbeiten, unterstützt wird.
Schon als Kind wollte Paw Lu Lu Krankenschwester werden, aber ihre Familie war bitterarm und in Burma herrschte Chaos. Ihre Familie floh vor der Gewalt in das Bundesland Karen, wo eine Freundin sie zur Krankenschwester ausbildete. Als nach drei Jahren die Karen-Minderheit durch die Regierung brutal unterdrückt wurde, zog sie nach Thailand und wohnte in einem Flüchtlingszentrum im Bezirk Mae-Sot der Provinz Tak. Als die Junta aber alle Häuser der ethnischen Minderheit in Thailand und Burma niederbrannte, floh sie zu Fuß durch den Dschungel und zog nach Sangklaburi.
Paw eröffnete einen Lebensmittelladen, in dem sie auch Medikamente verkaufte. Mit ihren Kenntnissen als Krankenschwester versorgte sie die Patienten/-innen im Dorf. Als der Staatliche Frauenrat die Zufluchtsstätte Baan Plod-Phai in Sangklaburi gründete, bat man Paw Lu Lu, es zu leiten. Sie nahm freigelassene Häftlinge auf, psychisch Kranke, HIV/Aids-Patienten/-innen, ältere Menschen, Obdachlose, Unerwünschte und Migranten/-innen. Anfangs kümmerte sich Paw selbst um die Patienten/-innen, aber nach und nach wuchs ihr Team. Einige Dorfbewohner/-innen helfen ihr bei der Ausbildung stabiler Patienten/-innen in Fähigkeiten zum Lebensunterhalt. Patienten/-innen, die gesund sind, aber nicht nach Hause wollen, bietet sie Arbeiten wie Weben, Pflanzenzucht und Landwirtschaft an, so dass Baan Plod-Phai mehr wie ein Familienhaus als wie ein Krankenhaus wirkt. Paw führt drei Schulen für die Kinder von Flüchtlingen nahe der Grenze. Sie sagt: “Ich würde gerne überall diesen Kriegszustand beenden und Harmonie und Würde für uns alle schaffen. Der Krieg hat viele Probleme geschaffen. Er bringt Sittenlosigkeit und Armut mit sich. Der Krieg muss aufhören und alle Menschen sollten in Würde leben.”
Paw eröffnete einen Lebensmittelladen, in dem sie auch Medikamente verkaufte. Mit ihren Kenntnissen als Krankenschwester versorgte sie die Patienten/-innen im Dorf. Als der Staatliche Frauenrat die Zufluchtsstätte Baan Plod-Phai in Sangklaburi gründete, bat man Paw Lu Lu, es zu leiten. Sie nahm freigelassene Häftlinge auf, psychisch Kranke, HIV/Aids-Patienten/-innen, ältere Menschen, Obdachlose, Unerwünschte und Migranten/-innen. Anfangs kümmerte sich Paw selbst um die Patienten/-innen, aber nach und nach wuchs ihr Team. Einige Dorfbewohner/-innen helfen ihr bei der Ausbildung stabiler Patienten/-innen in Fähigkeiten zum Lebensunterhalt. Patienten/-innen, die gesund sind, aber nicht nach Hause wollen, bietet sie Arbeiten wie Weben, Pflanzenzucht und Landwirtschaft an, so dass Baan Plod-Phai mehr wie ein Familienhaus als wie ein Krankenhaus wirkt. Paw führt drei Schulen für die Kinder von Flüchtlingen nahe der Grenze. Sie sagt: “Ich würde gerne überall diesen Kriegszustand beenden und Harmonie und Würde für uns alle schaffen. Der Krieg hat viele Probleme geschaffen. Er bringt Sittenlosigkeit und Armut mit sich. Der Krieg muss aufhören und alle Menschen sollten in Würde leben.”
Baan Plod-Phai (Zufluchtshaus)
Südostasien | Burma
