
«Ich war sehr berührt von den Opfern, die ich jeden Tag beriet. Sei litten unter sehr komplizierten Lebensverhältnissen, waren traumatisiert und unglücklich. Ich konnte ihr Fieber unter meiner Haut fühlen.»
Schwester Cecilia (geboren 1958) ist eine mutige Nonne, die aus Bali stammt. Seit auf der Insel Timor 1999 der Konflikt ausbrach, arbeitet sie unermüdlich, um weiblichen Flüchtlingen in Westtimor zu helfen. Sie bietet umsonst Beratung für schutzsuchende Frauen in Flüchtlingslagern an, die Frauen gegenüber feindlich sein können. Sie gründete das Forum Peduli Perempuan Atambua (FPPA), ein Forum für die Belange von Frauen in der Flüchtlingsstadt Atambua. Schwester Cecilia ist auch eine kritische Kommentatorin der örtlichen Flüchtlingspolitik.
Während eines Ausflugs nach Atapupu, nahe der Grenze zwischen Ost- und Westtimor, sah Schwester Cecilia hunderte osttimoresischer Flüchtlinge überall in den Wäldern. Viele waren in schlechtem Zustand, sehr krank und traumatisiert. 1999 bat sie ihre Ordensoberin um Erlaubnis, nach Atambua im Belu-Gebiet zu ziehen, wo sie ihr Leben der Flüchtlingshilfe widmete. “Ich glaubte, dass unsere Hilfe nichts war im Vergleich zu derjenigen der UN-Flüchtlingskommission und anderen internationalen Organisationen, daher nahm ich an einem Beratungstraining teil”, erzählt sie. Sie beschloss, traumatisierten Flüchtlingsfrauen zu helfen, besonders Opfern häuslicher Gewalt in den Lagern. Cecilia besuchte ein Lager nach dem anderen, lauschte den herzzerreißenden Geschichten der Opfer und half ihnen, auf eigenen Füßen zu stehen.
Anfangs fehlte ihrer Arbeit Unterstützung. “Sogar meine Ordensoberin gab mir keine Mittel zur Fortsetzung meiner Arbeit, trotzdem überlebten wir.” Die Schwester begann mit zwei Mitarbeiterinnen; heute arbeiten sechs Frauen in ihrem Büro. 2000 wurde sie Teil des Humanitären Teams Westtimor, gegründet von dem Ostindonesischen Frauengesundheitsnetzwerk (JKPIT), das sich auf die Dokumentation und Untersuchung von Gewalt gegen Frauen in Westtimors Lagern konzentriert. Ihre Beteiligung am JKPIT Netzwerk half ihr, ihre Sicht auf Frauenrechtsprobleme in Konfliktgebieten zu schärfen. Das Netzwerk finanzierte in einem Programm zur Hilfe von Atambua-Frauen Tainings für Trainer der Traumaberatung. Es wird von Pikul gesponsert, einer Gruppe aus Kupang, die von Oxfam Australien unterstützt wird und lokalen NGOs in Westtimor Unterstützung bietet. Nach dieser Schulung gründete die Gruppe das Forum Peduli Perempuan Atambua. “Jedes Jahr nimmt die Gewalt gegen Frauen in Atambua zu. Aber die Menschen wissen jetzt, wohin sie sich wenden können. Die Frauen kommen von überall her aus Atambua.”
Anfangs fehlte ihrer Arbeit Unterstützung. “Sogar meine Ordensoberin gab mir keine Mittel zur Fortsetzung meiner Arbeit, trotzdem überlebten wir.” Die Schwester begann mit zwei Mitarbeiterinnen; heute arbeiten sechs Frauen in ihrem Büro. 2000 wurde sie Teil des Humanitären Teams Westtimor, gegründet von dem Ostindonesischen Frauengesundheitsnetzwerk (JKPIT), das sich auf die Dokumentation und Untersuchung von Gewalt gegen Frauen in Westtimors Lagern konzentriert. Ihre Beteiligung am JKPIT Netzwerk half ihr, ihre Sicht auf Frauenrechtsprobleme in Konfliktgebieten zu schärfen. Das Netzwerk finanzierte in einem Programm zur Hilfe von Atambua-Frauen Tainings für Trainer der Traumaberatung. Es wird von Pikul gesponsert, einer Gruppe aus Kupang, die von Oxfam Australien unterstützt wird und lokalen NGOs in Westtimor Unterstützung bietet. Nach dieser Schulung gründete die Gruppe das Forum Peduli Perempuan Atambua. “Jedes Jahr nimmt die Gewalt gegen Frauen in Atambua zu. Aber die Menschen wissen jetzt, wohin sie sich wenden können. Die Frauen kommen von überall her aus Atambua.”
Forum Peduli Perempuan Atambua (FPPA)
Sisters of the Holy Spirit (SSPS) (Schwestern des Heiligen Geistes)
Sisters of the Holy Spirit (SSPS) (Schwestern des Heiligen Geistes)
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